Spark Plasma Sintering – Hochdichte Werkstoffe in Rekordzeit

Vom Pulver zum Hochleistungsbauteil in Minuten – mit präzisem, energieeffizientem Verdichten sensibler und innovativer Materialien.





Am IFW Dresden setzen wir modernste FAST/SPS-Technologie (Field Assisted Sintering / Spark Plasma Sintering) ein, um Pulverwerkstoffe schnell und gleichmäßig zu verdichten. Besonders spezialisiert sind wir auf thermoelektrische und topologische Nanopulver sowie komplexe Komposite. Durch simultane Stromheizung und uniaxiale Presskraft erreichen wir homogene Volumenerhitzung und -verdichtung ohne Vorpressen des Pulvers. Unsere Ausstattung erlaubt die sichere Verarbeitung sensibler Materialien unter Schutzgas oder Vakuum – ideal für Prototypen, Funktionsmuster und Kleinserien.





Ihre Vorteile



  • Extrem kurze Prozesszeiten bei hoher Materialqualität

  • Schonende Verdichtung sensibler Nanostrukturen

  • Hohe Flexibilität bei Pulverarten und Geometrien

  • Verarbeitung unter Schutzgas/Vakuum für reaktive Materialien

  • Direkte Werkzeugbefüllung – kein Vorverdichten nötig



Methoden



AGUS-PECS SPS-210Gx (mit Glove Box); Presskraft: 0,5–20 kN; Temperatur: bis 2500 °C

Atmosphären: Argon, Vakuum, Hochvakuum

Graphit-Presswerkzeuge bis 2200 °C/50 MPa oder hochfest bis 2500 °C/90 MPa

Werkzeugdurchmesser: 4, 5, 10, 15 mm



CT Sintering Plant KCE-FCT H-HP D25-5D/FL: bis 250 kN, 100 kW Hybridheizung, bis 2200 °C, Ar/N₂/Vakuum, Ø 10–80 mm, bis 200 MPa 





Anwendungsfelder



  • Entwicklung hochdichter Funktions- und Strukturmaterialien

  • Thermoelektrik & Energiewandlungskomponenten

  • Topologische und magnetische Hochleistungswerkstoffe

  • Prototypenfertigung für anspruchsvolle Anwendungen 

Leibniz-Institut für Festkörper- und Werkstoffforschung

Udo Krause

Udo Krause

Leiter Wissens- und Technologietransfer

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