Ausgasuntersuchung im Hochvakuum – Materialanalyse für höchste Reinheitsanforderungen

Präzise Analyse des Ausgasverhaltens Ihrer Materialien unter Hochvakuum- und Temperatureinfluss – für saubere Prozesse und zuverlässige Bauteile in anspruchsvollen Anwendungen.

Das IFW Dresden bietet die Untersuchung des Ausgasverhaltens von Materialien in einer 10-Liter-UHV-Kammer mit Massenspektrometeranbindung. Ab einem Druck von 1 × 10⁻⁵ mbar können Gasmoleküle detektiert und durch Vergleich mit dem bekannten Kammergrundspektrum eindeutig dem Probenmaterial zugeordnet werden. Durch den beheizbaren Probenhalter lässt sich das Ausgasverhalten auch bei definierten Temperaturen bis 450 °C analysieren – ideal für die Materialqualifizierung in der Vakuumtechnik, Halbleiterproduktion, Raumfahrt und Präzisionsfertigung.



Ihre Vorteile



  • Detaillierte Restgasanalyse bis Massezahl 200

  • Hochvakuum-Bedingungen bis 8 × 10⁻⁸ mbar

  • Temperaturgesteuerte Messungen für praxisnahe Simulation

  • Schnelle Probenbestückung über 100 mm Schnellverschlusstür

  • Verlässliche Differenzanalyse durch bekanntes Kammergrundspektrum



Methoden & Equipment



  • UHV-Kammervolumen: 10 l

  • Enddruck: ca. 8 × 10⁻⁸ mbar (ohne Schleusenkammer)

  • Massenspektrometer: Analyse bis Massezahl 200

  • Beheizbarer Probenhalter (55 × 55 mm)

  • Temperaturregelung: stufenlos bis 450 °C



Anwendungsfelder

  • Qualifizierung von Materialien für Vakuum- und Reinraumanwendungen

  • Auswahl geeigneter Werkstoffe für Hochvakuumprozesse

  • Analyse von Verunreinigungen und Kontaminationsquellen

  • Optimierung von Bauteilen für Halbleiter-, Optik-, und Raumfahrttechnik 

Leibniz-Institut für Festkörper- und Werkstoffforschung

Udo Krause

Udo Krause

Leiter Wissens- und Technologietransfer

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