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Oberflächenanalyse mit Röntgen-Photoelektronenspektroskopie (XPS)

Oberflächenanalyse mit Röntgen-Photoelektronenspektroskopie (XPS) – Präzise Chemie bis in den Nanometerbereich Hochauflösende, zerstörungsfreie Oberflächen- und Tiefenanalysen für metallische, halbleitende und oxidische Materialien – ideal für Qualitätssicherung, Materialentwicklung und Fehleranalyse. Das IFW Dresden bietet mit der röntgenangeregten Photoelektronenspektroskopie (XPS) eine oberflächenempfindliche, chemische Analyse mit einer Eindringtiefe bis zu 10 nm. Die Methode erlaubt eine präzise Bestimmung der Elementzusammensetzung und chemischen Bindungszustände, inklusive Tiefenprofilen bis 500 nm durch wiederholtes Sputtern. Ergänzt wird das Angebot durch die zerstörungsfreie Analyse von Schichtstrukturen mittels winkelabhängiger XPS und die Valenzzustandsanalyse. Unter Ultrahochvakuumbedingungen können zudem metallische oder organische Dünnschichten direkt vor Ort präpariert werden. Ihre Vorteile Höchste Oberflächenempfindlichkeit bis 10 nm Detaillierte chemische Bindungsanalyse Tiefenprofile bis 500 nm Zerstörungsfreie Schichtanalyse durch winkelabhängige XPS Dünnschichtpräparation im UHV direkt vor der Analyse Geeignet für komplexe Materialsysteme (Metalle, Halbleiter, Oxide) Methoden & Equipment XPS PHI 5600-CI mit 150 mm hemisphärischem Analysator Mehrkanal-Detektor (16 Kanäle) Monochromatische Al Kα-Quelle, umschaltbar auf Al-/Mg-Anoden Valenzzustandsanalyse mit Helium-Gasentladungslampe Proben bis 20 mm Ø, 10 mm Dicke; Pellets, Dünnfilme, Pulver Anwendungsfelder Qualitätskontrolle von Oberflächen und Beschichtungen Analyse natürlicher Oxidschichten und Korrosionsprodukte Charakterisierung von Dünnschichtsystemen Fehlersuche bei Schichtadhäsion und Materialversagen Entwicklung und Optimierung von Funktionsoberflächen

Präzise Kalibriergas-Herstellung – Rückführbar auf SI-Einheiten

Individuelle Kalibriergase nach Norm – präzise, reproduzierbar und rückführbar auf SI-Einheiten für Ihre Mess- und Prüfanwendungen. Mit der Gasmischpumpe DIGAMIX 6KM 501 von Wösthoff Messtechnik fertigt das IFW Dresden Kalibriergase nach DIN EN ISO 51898 und ISO 6145-2 im absoluten volumetrischen Verfahren. Die Mischung wird ausschließlich über Hubvolumen und Hubzahlen bestimmt – unabhängig von den zu mischenden Gasen – und in speziell konstruierten Mischgefäßen homogenisiert. Dadurch sind die hergestellten Gemische direkt auf SI-Einheiten rückführbar. Wir produzieren 2- oder 4-Komponenten-Gasgemische in variablen Mischungsverhältnissen mit Gehalten bis in den ppm-Bereich, ideal für hochpräzise Kalibrier- und Prüfanwendungen. Ihre Vorteile Normgerechte Herstellung nach DIN EN ISO 51898 / ISO 6145-2 Hohe Präzision durch absolutes volumetrisches Verfahren Flexibilität für 2- und 4-Komponenten-Mischungen Gehalte bis in den ppm-Bereich Dokumentierter Mischprozess mit Protokollierung via Diagnose-Interface Methoden & Equipment DIGAMIX 6KM 501 Gasmischpumpe Nennfördermenge: ca. 65 l/h 2-Komponenten-Gemische: 0–100 % in 1 %-Schritten 4-Komponenten-Gemische: differenzierte Einstellbereiche (bis 10 % in 1 %-Schritten, bis 100 % in 10 %-Schritten) Protokollierung: Hubzahl, Hubzahluntersetzung, Sollwertabschätzung gemäß DIN 51898-1 Anwendungsfelder Kalibrierung von Gassensoren und Messgeräten Qualitätssicherung in der Prozess- und Umweltmesstechnik Prüfgase für Forschung und Entwicklung Simulation spezifischer Gasatmosphären für Materialtests

Ausgasuntersuchung im Hochvakuum – Materialanalyse für höchste Reinheitsanforderungen

Präzise Analyse des Ausgasverhaltens Ihrer Materialien unter Hochvakuum- und Temperatureinfluss – für saubere Prozesse und zuverlässige Bauteile in anspruchsvollen Anwendungen. Das IFW Dresden bietet die Untersuchung des Ausgasverhaltens von Materialien in einer 10-Liter-UHV-Kammer mit Massenspektrometeranbindung. Ab einem Druck von 1 × 10⁻⁵ mbar können Gasmoleküle detektiert und durch Vergleich mit dem bekannten Kammergrundspektrum eindeutig dem Probenmaterial zugeordnet werden. Durch den beheizbaren Probenhalter lässt sich das Ausgasverhalten auch bei definierten Temperaturen bis 450 °C analysieren – ideal für die Materialqualifizierung in der Vakuumtechnik, Halbleiterproduktion, Raumfahrt und Präzisionsfertigung. Ihre Vorteile Detaillierte Restgasanalyse bis Massezahl 200 Hochvakuum-Bedingungen bis 8 × 10⁻⁸ mbar Temperaturgesteuerte Messungen für praxisnahe Simulation Schnelle Probenbestückung über 100 mm Schnellverschlusstür Verlässliche Differenzanalyse durch bekanntes Kammergrundspektrum Methoden & Equipment UHV-Kammervolumen: 10 l Enddruck: ca. 8 × 10⁻⁸ mbar (ohne Schleusenkammer) Massenspektrometer: Analyse bis Massezahl 200 Beheizbarer Probenhalter (55 × 55 mm) Temperaturregelung: stufenlos bis 450 °C Anwendungsfelder Qualifizierung von Materialien für Vakuum- und Reinraumanwendungen Auswahl geeigneter Werkstoffe für Hochvakuumprozesse Analyse von Verunreinigungen und Kontaminationsquellen Optimierung von Bauteilen für Halbleiter-, Optik-, und Raumfahrttechnik

Erodieren – Präzisionsbearbeitung elektrisch leitender Materialien

Höchste Maßhaltigkeit, komplexe Konturen und feine Oberflächen – präzise Erodierbearbeitung für Bauteile, bei denen herkömmliche Zerspanung an Grenzen stößt. Das IFW Dresden bietet hochpräzises Drahterodieren und Senkerodieren für die Bearbeitung elektrisch leitender Materialien. Mit modernster Agie-Charmilles-Technologie realisieren wir komplexe Konturen, feine Durchbrüche und präzise Passungen – unabhängig von der Härte des Werkstoffs. Unser Drahterodierverfahren ermöglicht konisches Schneiden bis 45° sowie die Bearbeitung mit integrierter Drehachse, während das Senkerodieren feinste Konturen und Hinterschneidungen umsetzt. Ideal für Werkzeuge, Prototypen, Funktionsbauteile und Kleinserien mit höchsten Qualitätsansprüchen. Ihre Vorteile Präzise Konturtreue auch bei komplexen Geometrien Materialunabhängige Härtebearbeitung Feinste Funkenspaltgrößen für filigrane Details Bearbeitung von konischen Formen bis 45° Einsatz modernster Agie-Charmilles-Anlagen Methoden & Equipment Drahterodieren – Agie Charmilles FI 440 ccS Arbeitsbereich: 550 × 350 × 400 mm Konisches Schneiden bis 45° Schnittbreite: ca. 0,3 mm (materialabhängig) Eingebaute Drehachse Senkerodieren – Agie Charmilles Roboform 350 Arbeitsbereich: 600 × 500 × 300 mm Funkenspaltgröße: 20 µm – 2 mm Anguss-Senken bis 45° Anwendungsfelder Werkzeug- und Formenbau Herstellung hochpräziser Prototypen Bearbeitung gehärteter Stähle oder schwer zerspanbarer Legierungen Konturtreue Bauteile mit filigranen Details und engen Toleranzen

Präzisionsfertigung – Kleinste Bauteile in höchster Qualität

Von Mikrobohrung bis komplexer 5-Achs-Bearbeitung – wir fertigen Ihre Bauteile präzise, effizient und CAD-CAM-gestützt. Das IFW Dresden bietet hochpräzise Fertigung kleiner und komplexer Bauteile durch modernste Frästechnologien. Unser Leistungsspektrum umfasst Mikrofräsen, Mikrobohrungen, Gewindefräsen sowie 3- und 5-Achs-Bearbeitung mit direkter CAD-CAM-Anbindung für maximale Fertigungseffizienz. Ob Prototypen, funktionskritische Einzelteile oder Kleinserien – wir beraten Sie technisch und setzen Ihre Konstruktionsvorgaben exakt um. Für die Bearbeitung benötigen wir lediglich Ihre Zeichnung im DXF-Format. Ihre Vorteile Extrem hohe Fertigungspräzision auch bei komplexen Geometrien Flexible Bearbeitungsverfahren für kleine Serien und Prototypen Direkte CAD-CAM-Anbindung für schnelle, fehlerfreie Umsetzung Technische Beratung von Machbarkeitsprüfung bis Endbearbeitung Vielfältige Materialbearbeitung von Metallen bis Hochleistungskunststoffen Methoden & Equipment 5-Achs-Fräse MIKRON HSM 200U LP: Arbeitsbereich 100 × 100 × 100 mm 5-Achs-Fräse Hermle C600 U (CAD-CAM): Arbeitsbereich 300 × 300 × 300 mm 3-Achs-Fräse EMCOMAT FB 600MC (CAD-CAM): Arbeitsbereich 600 × 300 × 600 mm Anwendungsfelder Präzisionsbauteile für Maschinenbau, Medizintechnik und Elektronik Werkzeugeinsätze und Prototypen mit engen Toleranzen Funktionsmuster für Forschung & Entwicklung Kleinserienfertigung mit hohen Oberflächenanforderungen

3D-Druck – Funktionale Prototypen & Bauteile im FDM-Verfahren

Schnell, präzise und vielseitig: Additive Fertigung von Prototypen, Funktionsteilen und komplexen Geometrien mit dem Stratasys F170. Das IFW Dresden fertigt Bauteile im FDM-Schmelzschichtverfahren (Fused Deposition Modeling) aus den thermoplastischen Kunststoffen ABS, PLA und UV-stabilem ASA – ideal für funktionale Prototypen, technische Bauteile und Testgeometrien. Bei komplexen Formen setzen wir lösliches Stützmaterial ein, das nach dem Druck in einem temperierten Laugebad entfernt wird. In der Nachbearbeitung können Bohrungen, Innengewinde oder eingeschmolzene metallische Gewindeeinsätze integriert werden. Für optische Anpassungen steht ABS und ASA in verschiedenen Farben zur Verfügung. Zusätzlich unterstützen wir bei der Erstellung von 3D-Modellen und beschaffen bei Bedarf Bauteile aus Spezialmaterialien über externe Partner. Ihre Vorteile Schnelle Umsetzung von Funktionsprototypen und Kleinserien Komplexe Geometrien mit löslichem Stützmaterial realisierbar Nachbearbeitung & Funktionalisierung direkt vor Ort Unterstützung im Designprozess und Materialauswahl Farbvarianten für ABS und ASA verfügbar Methods & Equipment 3D-Drucker Stratasys F170 Max. Modellgröße: 254 × 254 × 254 mm Minimale Wandstärke: ca. 0,7 mm Schichtstärken (materialabhängig): 0,1270 mm / 0,1778 mm / 0,2540 mm / 0,3302 mm Genauigkeit: ± 0,2 mm oder ± 0,002 mm pro mm Dateiformate: bevorzugt SLDPRT, STL, STEP, IGES (weitere auf Anfrage) Anwendungsfelder Funktionale Prototypen für Mechanik- & Elektronikentwicklung Vorrichtungen, Halterungen und Montagehilfen Testmuster für Passform- und Ergonomieprüfungen Fertigung komplexer Geometrien für Forschungsprojekte