ASE-Industrie Talk - Digitale Durchgängigkeit - Von der Anforderung bis zum entwickelten Produkt
Im zweiten Vortrag der Reihe "Industrie Talk" befasst sich Rik Rasor , Gruppenleiter am Fraunhofer IEM für Digital Engineering und Forscher aus dem Verbundprojekt MoSyS , mit dem Thema der digitalen Durchgängigkeit und wie diese Tool-technisch umgesetzt werden kann.
Im Talk betrachtet Herr Rasor im Verlauf des Produktlebenszyklus die Phasen vom Wunsch des Kunden über die verschiedenen Prozessabschnitte entlang des V-Modells bis hin zur Erstellung von Stücklisten für die Produktion. Die Tool-Landschaft bietet dabei viele Lösungsausprägungen, wovon Herr Rasor eine ausgewählte im Rahmen einer Live-Demo vorführt und die besonderen Vorzüge der durchgängigen Traceability und Änderungsanpassung über die disziplin- und phasenspezifischen Tools herausstellt.
Auch wenn z.B. zu einem späten Zeitpunkt in der Entwicklung ein Bauteil ergänzt werden muss, ist durch die gezeigte Lösung eine Stückliste so mit den vorherigen Tools und Artefakten verknüpft, dass lediglich die Änderung bestätigt, jedoch keinesfalls händisch ausführt werden muss.
Im Rahmen der auf den Vortrag gefolgten Fragenrunde ging es neben den Tool-Vendorspezifischen Lösungsausprägungen auch um allgemeingültige Möglichkeiten der Umsetzung, welche durch mögliche Standardisierungen gepusht werden können. Stichworte hier waren zum beispiel die OSLC oder ReqIF.
Bei Interesse zu dem Thema und den Inhalten schauen Sie sich gerne die Aufzeichnung des Talks an, diskutieren hier im Beitrag mit oder kontaktieren Herrn Rasor.
Probat SE

Julian Tekaat
System and PLM Integration Engineer
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